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Dampfmaschinen und Gartenbahnen –
Hier wird technisches Know-how benötigt!
Wenn Sie sich für Dampfmaschinen, Modellbau, Gartenbahnen
und Heißluftmotoren interessieren, dann sind Sie hier beim Neckar-Verlag genau
richtig. Mit unseren Fachzeitschriften Journal Dampf & Heißluft und
GARTENBAHNEN sowie unserem umfangreichen Angebot an Fachbüchern und Bauplänen
erhalten Sie viele nützliche Tipps und Informationen.
Der Tatzlagerantrieb ist eine universell einsetzbare, einfache Antriebsform sowohl bei der „richtigen Bahn“ als auch im Modell.Tatzlagerantriebe haben grundsätzlich den Vorteil, dass der Abstand der Achse zum Motor in jeder Betriebslage gleich bleibt. So kann die ganze Einheit im Fahrzeug federn, ohne dass sich die geometrischen Verhältnisse der Kraftübertragung ändern. Ein ganz wichtiger Vorteil.Zuerst ein paar Vorbemerkungen. Als Motor wurde der Typ MY1018 mit ca. 2.500 Umdrehungen je Minute (unter Last) bei 24 V und einer Leistung von 100 W gewählt. Geeignete Motoren kommen heute aus China. Obwohl der gewählte Motor bei Amazon gehandelt wird (siehe Lieferhinweise), kann niemand garantieren, dass das dauerhaft so bleibt. Aber es gibt genügend alternative Anbieter des gleichen Motors, u. a. auf eBay. Außerdem können auch die leistungsstärkeren Motoren mit 120 W oder 150 W eingesetzt werden, sie sind mechanisch gleich. Die 100-Watt-Motoren erzeugen ein Drehmoment von ca. 0,35 Nm. Bei einem 150-Watt-Motor steigert sich das Drehmoment auf 0,56 Nm. Da steckt also ordentlich Kraft dahinter. Meist werden bei Tatzlagerantrieben Zahnräder zur Untersetzung eingesetzt. Darauf wurde hier bewusst verzichtet und stattdessen ein Zahnriemen ausgewählt. Warum? Zahnräder werden schnell beschädigt, wenn Sandkörner ins Getriebe kommen, was auf den Schotterpisten der Gartenbahnen nicht ausgeschlossen werden kann. Auch bei einer Entgleisung schützt nur die Motorhalterung bedingt das Zahnrad. Ein Zahnriemenantrieb ist da robuster. Der Zahnriemen schützt die Zahnriemenscheibe, ist selber recht robust und hält schon mal eine Entgleisung aus. Außerdem wurde die Zahnriemenlänge so gewählt, dass im Notfall der Riemen nach Lockern des Motors mit wenigen Handgri en gewechselt werden kann, ohne dass die Radscheibe abgezogen werden muss. Ein wesentlicher Vorteil.Diese Bauanleitung ist so verfasst, dass jeder Modellbauer, der über eine normale Werkstatt verfügt, den Tatzlagerantrieb problemlos nachbauen kann. Einzige Herausforderung ist das Zusammenfügen des Stahlrohres mit der Motorhalterung. Diese Verbindung sollte WIG-geschweißt oder hart gelötet werden. Der Bauplan ist nur als Download in unserem Webshop erhältlich und beinhaltet eine bebilderte Baubeschreibung mit 4 Einzelplänen für sämtliche Teile sowie Laserschnittdateien im Format *.dxf bei. Der Bauplan sowie die Laserschnittdateien stehen Ihnen nach Bestellabschluss sofort unter Mein Konto/Sofortdownloads zur Verfügung.
In dieser Aufstellung, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit und hundertprozentige Richtigkeit erhebt, sollen die bekanntesten Antriebs-/Betriebsmodelle der Firma Märklin aufgezeigt werden. Sicher wird es, wie fast überall, Experten geben, die mit breiterem und genauerem Wissen gesegnet sind. Es ist eben nur ein Versuch, etwas Licht in die Geschichte der Märklin-Betriebsmodelle zu bringen,
Die dampfgetriebenen Zugmaschinen und Pfluglokomotiven bildeten bei den Dampfselbstfahrern des 19. Jahrhunderts eigenständige Fahrzeugkategorien. Von den dampfgetriebenen Zugmaschinen, sie wurden auch als Straßenlokomotiven, Dampfschlepper u. Ä. bezeichnet, gibt es eine Fülle an Literatur. Eine weitere Beschreibung erübrigt sich. Informationen zu den hierzulande gebauten Dampfpfluglokomotiven sind seltener. Es gibt zwar einige Bildbände über die Maschinen, an genauen technischen Daten ist dagegen wenig zu finden.
Vor einiger Zeit bin ich beim Stöbern im Internet auf eine mir noch unbekannte Variante eines Niedrigtemperatur- Stirlingmotors gestoßen. Bei der weiteren Suche entdeckte ich, dass solche kleinen Modelle schon für wenig Geld in Fernost erhältlich sind. Vor einigen Jahren habe ich schon verschiedene Niedrigtemperatur- Stirlingmodelle in allen möglichen Entwürfen gebaut. Mit diesen Erfahrungen erschien es mir interessant und eine Herausforderung zu sein, ein solches Modell selbst zu bauen und das Wirkungsprinzip des Magnet-Stirlings zu entdecken und zu erleben.
Es handelt sich um eine Zweizylinder-Dampfmaschine mit 180 Grad Kurbelversatz. Für mich war es nicht maßgebend, ob sie selbstanlaufend ist. In den meisten Fällen dürfte sie aber trotzdem selbst anlaufen. Sie ist nicht umsteuerbar und hat nur einen Muschelschieber, die die Dampfzufuhr für beide Zylinder regelt.
Eine sehr ungewöhnliche stationäre Dampfmaschine kann man in Potsdam besichtigen. Diese befindet sich im „Dampfmaschinenhaus für Sanssouci“, auch „Pumpenhaus“ oder „Moschee“ genannt, welches an einer Havelbucht liegt. Bei Interesse ist es ratsam, sich vorab zu informieren, da der Zutritt nur gelegentlich möglich ist. Ich konnte an einer Führung in einer kleinen Gruppe teilnehmen. Während der Führung wird die Maschine auch kurz in Bewegung versetzt.
Nachdem ich fünf Lokomotiven gebaut hatte, wollte ich mich einmal mit etwas anderem beschäftigen, wo ich nicht an Schienen gebunden bin. Ich habe mich für das London Steam Carriage entschieden, da es in meine Zeit der Lokomotiven 1800–1850 passt. 1797 baute Trevithick sein erstes Dampfwagenmodell. Der Kessel wurde mit Hilfe eines glühenden Eisenstabes geheizt, welcher anstelle der echten Feuerung in das Flammrohr gesteckt wurde. Das Fahrzeug konnte den Dampfdruck aber nur über kurze Zeit
Nun möchten wir einen Hersteller porträtieren, der seinerzeit wohl mit das vielseitigste Angebot unterbreiten konnte: Ferdinand Gross aus Stuttgart. Wieder in Zusammenarbeit mit Mario Peters und seinem unerschöpflichen Archiv konnten wir so manches eruieren, was diese Firma produziert und vertrieben hat.
GARTENBAHNEN 04/2025 – Werkstattwagen, digitale Steuerung & US-Güterwagen für Modellbahnfans Die Ausgabe GARTENBAHNEN 04/2025 verbindet Technik, Inspiration und internationales Flair. Vom Eisenbahn-Werkstattwagen über digitale Fahrdienstleiter bis hin zu Picklecars aus den USA – diese Ausgabe bietet neue Impulse für jede Gartenbahnanlage. Highlights der Ausgabe Porträt & Fahrzeugmodelle: Eisenbahn-Werkstattwagen Franz Dossenbach zeigt ein vielseitiges Einsatzfahrzeug für die Bahn. Die Lok 300: Aus Muli wird Molly Norbert Steinemer beschreibt die Transformation einer Lokomotive. Feldbahnlok Jung ZL 105 Dr. Wolfgang Baierl stellt ein interessantes Vorbild aus der Feldbahnwelt vor. Stockcars, Picklecars und Billboard Reefers Bernd Schmidt präsentiert ungewöhnliche US-Güterwagen mit Modellpotenzial. Technik & Praxis: Anthrazit – Keine „gewöhnliche“ Kohle Ein Beitrag von Siegfried Baum (†) über die Besonderheiten des Brennstoffs. Ein digitaler Fahrdienstleiter Joachim Uhlig erklärt den Einsatz moderner Steuerungstechnik im Modell. Es muss nicht immer Neubau sein! Andreas Hauschild zeigt kreative Umbau- und Wiederverwendungs-Ideen. Mini-Tram auf dem Übungsgelände Udo Mannek liefert neue Anregungen für städtische Gartenbahn-Themen.
Als ich noch werktätig war, konnte ich immer für ein wenig Geld in die Kaffeekasse Restmaterial nach Hause nehmen. Da ich schon 17 Jahre pensioniert bin, geht mir das Material aus und den Nachschub gibt es nicht mehr. Aus dem noch vorhandenen Material etwas Ansehnliches herzustellen, wird immer schwieriger. Den Modellwagen habe ich nach einem ähnlichen Foto im Internet aufgezeichnet und hergestellt.
Im Heft 01/2025 der GARTENBAHNEN habe ich über den Bau einer Spur-5-Bauzuglok (MULI) berichtet. Als ich die Lok Mitte 2021 gerade fertiggestellt hatte, besuchte mich ein Dampfenthusiast auf der Suche nach einem Modellbauer, der ihm eine Echtdampflok für 300 mm Spurbreite baut. Er betreibt mit Freunden seit Jahren zur Freude von kleinen und großen Kindern in Berlin- Rudow eine mobile Gleisanlage mit dieser Spurbreite und zwei Akku-Loks. Ich habe ihm zunächst meinen reichhaltigen Fuhrpark in Spur 5+7 (www.Dampffreunde-Berlin-Brandenburg.de) gezeigt und – hochgerechnet von meiner Lok „Falkensee“ mit 350 kg – versucht, ihm das Projekt als unsinnig auszureden. Dazu erstellte ich einen ersten Entwurf einer „stark reduzierten“ 2-achsigen Bauzuglok auf Basis eines verfügbaren 8 ˝-Kessels. Mit rund 1.300 mm Länge, 500 mm Breite und 220 kg Masse doch recht unhandlich für eine Mobil-Lok. Dann kam die Idee, auf Basis der Lok MULI mit einem höher gelegten, aber baugleichen 6 ˝-Kessel, größeren Dampfzylindern und vergrößertem Aufbau eine Lok zu entwerfen und zu kalkulieren. Das Ergebnis – Arbeitstitel „LOK 300“ – schien erstaunlich realisierbar, knapp 1 m lang und 100 kg Masse.
Wer sich in der „Liga Dampflok“ tummelt, ob groß, mittel oder klein, weiß um die Bedeutung guter Kohle, wozu unstrittig die Anthrazit-Kohle zählt. Je nach Fördergebiet erreicht ihr Heizwert um die 8000 Kcal. Erst in GB-Ausgabe 1/2017 habe ich mich ausführlich mit diesem unserem Brennstoff und seinen Eigenheiten auseinander gesetzt. Warum also schon wieder - Kohle?
Wer an Gartenbahnen denkt, hat zumeist dampfende Loks und gemächlich zuckelnde Züge vor Augen. Doch auch abseits der klassischen Bahnromantik finden sich faszinierende Miniaturverkehrsmittel: Straßenbahnen im Kleinformat, die bei Jugendverkehrsschulen und in Parks ihre Runden drehen bzw. drehten. Diese oft im Maßstab 1:2 oder kleiner gehaltenen Bahnen sind weit mehr als eine bloße „Spielbahn“. Sie dienen bei erstgenannten einem ernsten Zweck, der Verkehrserziehung von Kindern. Auf eigens angelegten Strecken mit Haltestellen, Weichen und manchmal sogar kleinen Depots lernen die jungen Fahrgäste spielerisch die Regeln des Straßenbahnverkehrs kennen. Bekannte Beispiele solcher Anlagen finden sich etwa in Mannheim und in Frankfurt am Main, wo eine Miniatur des Frankfurter Typs K im Jugendverkehrsgarten verkehrt.
Auf klassischen Modelleisenbahnen – gleich welche Spurweite – hat die Digitalisierung schon lange Einzug gehalten und es ist ein automatischer Betrieb schon fast Standard. Für unsere personentragende Gartenbahn in Spurweite 5 oder 7¼ Zoll ist das kein Thema, denn genau das Gefühl des aktiven Lokführers mit oder ohne Dampf macht den Reiz aus. Und trotzdem: Bei großen und öffentlichen Anlagen, auf denen gleichzeitig mehrere Züge unterwegs sind, gibt es das Problem der Sicherheit. Nicht nur dass die Weichenstraßen immer korrekt gestellt sein sollten, nein, noch wichtiger ist das Beachten der Signale und ein Blockbetrieb. Den Lokführer wird niemand von der Pflicht der Streckenbeobachtung und der Reaktion auf Signale entbinden. Aber die Einstellung des Fahrweges unter Beachtung der Verhältnisse auf der Strecke kann schon anspruchsvoll werden. Extrem anspruchsvoll, aber interessant wird dann der Gegenzugbetrieb auf eingleisiger Strecke, vielleicht in schlecht einsehbarem Gelände?
Bei den Bahnen in den USA gab es einige Güterwagentypen, die so in Europa nicht existierten. Drei sollen hier vorgestellt werden. Da sind zunächst die in großen Zahlen gebauten Stockcars zum Großviehtransport zu nennen. Der Transport von Rindern und Schafen aus den Prärien des Mittleren Westens zu den weit entfernten Schlachthöfen in den Großstädten an der Ostküste war eine große Herausforderung für die Eisenbahn. Die Bahnen verwendeten zunächst normale Standardboxcars, die aber für tagelange Viehtransporte in langsamen Güterzügen wenig geeignet waren. Große Verluste an Tieren führten zu einer erheblichen Verringerung der „Schlachtmasse“. In diesen rauen Zeiten wurden verendete Tiere oft einfach neben die Gleise geworfen. Allerdings führten
In einer Ecke der Garage schlummerte seit mehreren Jahren eine E-Lok. Die hatte ich seinerzeit zugekauft, damit Sohn Nr. 2 ebenfalls was Eigenes zum Fahren hatte und damit der Familienfrieden gewahrt werden konnte. Mittlerweile ist er „aushäusig“ und kommt bestenfalls noch zu Besuch, sodass er keine eigene Lok mehr braucht. Wie die Zeit vergeht … Nur ein Drehgestell der Lok wurde von einem Bosch-GPA-Motor (750 W!!) mit Knupferschaltung angetrieben. Die Untersetzung war nicht allzu groß, sodass die Lok im 24-V-Betrieb eine echte „Rennsemmel“ war. Bis auf den Führerstand bestand das Gehäuse aus Holz.
Das Feldbahn-Thema ist bekanntermaßen ein weit verbreitetes Motiv bei den Parkbahnern. Viele Privatinitiativen auf eigenem Gartengelände, aber auch ganze Vereine widmen ihre Aktivitäten oft allein diesem Vorbildbereich. Besonderer Reiz dabei: Die Vorbildgeräte sind bei vorhandenen Museumsbahnen für Nachbaustudien gut greifbar und bei entsprechenden Kontakten ist auch ein Führen der Originalfahrzeuge als Schnupperpraktikum durchaus möglich. Genau Letzteres hat mich, obwohl eigentlich sonst nicht gerade sonderlich begeistert von dieser reduzierten, einfachen Form der Schienenverkehrstechnik, infiziert! Der örtliche Modelleisenbahnverein (MEV Deggenorf) meiner Heimatstadt am Tor zum Bayerischen Wald verfügt ja auch über eine Feldbahnsparte, und dort haben wir unter anderem auch eine JUNG EL 105 für 600-mm-Gleis im Sortiment.
Das Dampfspektakel hat inzwischen schon eine lange Tradition – denn es fand nun zum 18. Mal statt. Das riesige Gelände des Ziegeleiparks Mildenberg bietet dafür die besten Voraussetzungen. Zentral gelegen für eine bequeme Anreise, weiträumige Parkmöglichkeiten, gute und preiswerte Gastronomie sowie eine traumhafte Lage an der Havel lassen Urlaubsfeeling aufkommen. Für die Aktiven stand überdurchschnittlich viel Platz zur Verfügung, ihre alten Dampfrösser rollen zu lassen.
Der Förderverein Dampfmuseum Großauheim feierte sein 50-jähriges Bestehen. Die Sammelleidenschaft von Hans Werner Dörich ist die Keimzelle des Fördervereins und des Dampfmuseums. Es werden Objekte aus Industrie und Landwirtschaft gesammelt und entwickelt auch den Ehrgeiz, die Objekte wieder betriebsfähig zu machen.
Im Journal Dampf & Heißluft 3/2024 ist ein sehr guter und informativer Artikel über das LVR-Museum Tuchfabrik Müller erschienen. Hierin wird die erste Dampfmaschine von 1860 als Balanciermaschine beschrieben. Die Maschine war wohl eine Bockmaschine, wie sie zu der Zeit im deutsch-französischen Raum gebaut wurden. Ein schönes Beispiel ist die in Gera erhaltene und jetzt in der Amthor-Passage aufgestellte Maschine von 1833. Anhand gefundener Spuren und der Säulenabmessungen sowie der mir um 1860 bekannten üblichen Bauarten habe ich dann das Aussehen der ersten Dampfmaschine rekonstruiert
Ich hatte mich beim Besuch des Museums mehrheitlich auf den Dampf konzentriert und so schon etwa zweieinhalb Stunden dazu gebraucht. Die Ausstellung ist in drei Bereiche gegliedert, den Show-Parcours, die acht Bahnsteige der Geschichte und das Eisenbahnpanorama. Show-Parcours: sechs Themen illustrieren auf 6.000 m² das „goldene Zeitalter der Eisenbahn“. Bahnsteige der Geschichte: Die acht Bahnsteige erzählen auf 13.000 m² die Eisenbahngeschichte Frankreichs. Das Eisenbahnpanorama ist der 16.000 m² große Außenbereich mit Drehscheibe und Schiebebühne.
Die gespeicherte Energie erzeugt im äußeren Ring des Schwungrades durch die Fliehkraft sehr hohe Zugspannungen, die die Zugfestigkeit des Werkstoffes übersteigen können. Das kann zu folgenschweren Unglücken führen, wenn die Drehzahl plötzlich durch das Versagen eines Bauteiles der Anlage frei wird und ungesteuert ansteigt.
Die Landeshauptstadt von Sachsen-Anhalt besitzt ein tolles Technikmuseum. Die Ausstellung befindet sich in einer denkmalgeschützten Industriehalle der ehemaligen Gruson-Werke, geballte Technik auf ca. 2.000 m² Fläche innen und noch einmal so viel Fläche im Außengelände. Unser Rundgang soll hier nur einen kleinen Teil der Ausstellung zeigen, wobei wir uns natürlich auf die Dampftechnik konzentriert haben.
Inmitten der atemberaubenden Kulisse der schottischen Highlands schlängelt sich eine Eisenbahnlinie, die weit mehr ist als nur eine Verbindung zwischen zwei Orten. Die West Highland Line zwischen Fort William und Mallaig, befahren vom ikonischen Dampfzug „The Jacobite“ der West Coast Railways, ist eine lebende Legende, die Eisenbahnenthusiasten, Geschichtsinteressierte und Filmliebhaber gleichermaßen in ihren Bann zieht.
Es wird sicher eine Reihe von Lesern des „Journal Dampf & Heißluft“ geben, die das Museum kennen – wenn auch vielleicht nicht unter dem heutigen Namen. Über lange Zeit hieß es „Kew Bridge Steam Museum“. Das Museum hat sich um die beiden großen Balanciermaschinen, für die das alles gebaut wurde und die dort seit 1846 bzw. 1871 bis 1944 für die Londoner Trinkwasserversorgung genutzt wurden, entwickelt. Im ehemaligen Kesselhaus und in diversen Nebengebäuden wurden weitere Dampfmaschinen unterschiedlicher Bauart, aber auch Dieselmotoren aufgebaut.
Die Gärtnerei Zulauf besteht schon seit 1879. Früher wurden die Materialien mit Handkarren oder Schubkarren transportiert. Um den zunehmenden Transport von Mist, Torf, Erde, Gebüsch und Bäumen zu verbessern, wurde eine Gleisanlage in der Spur 60 cm aufgebaut. Im Gegensatz zur heutigen Baumschulbahn wurden die Wagen noch von Hand verschoben.
In Neumünster hatte man am 17. August 2024 zum Tag der offenen Tür im Kulturlokschuppen wieder ganz viel vorbereitet. Und auch in diesem Jahr wurde die Traditionsveranstaltung zu einem vollen Erfolg: Das Wetter zeigte sich von der besten Seite. Der Ringlokschuppen war prall gefüllt mit sehenswerten Fahrzeugen, das Rahmenprogramm war rund und schlüssig und die Bewirtung bot den Ruhepol im Trubel des Events. „Neumünster macht Dampf“ – das war topp!
Im Gegensatz zu den statischen Bronzeskulpturen bietet es sich an, z. B. einen Schmied als Antriebsmodell für Dampfmaschinen oder Heißluftmotoren mit „Bewegung“ und etwas „Geräusch“ zu bauen, was sicherlich Zuschauer bei Ausstellungen oder Vorführungen zum Verweilen und Zuschauen einlädt. Nachfolgend soll der Bau eines solchen Mini-Modelldioramas etwas näher beschrieben werden.
Damals noch Student, hatte ich Zugriff auf Lizenzen für CAD-Programme und dergleichen, sodass ich in mühevoller Kleinstarbeit anhand von Fotos aus dem Netz mit dem Lineal am Bildschirm einen digitalen Klon herstellen konnte. Aus Katalogen wusste ich Anhaltspunkte wie Schwungraddurchmesser und Kolbenhub, doch wie die Maschine von innen auszusehen hatte, musste ich mir selbst ausdenken. Der Vorteil solcher Neukonstruktionen liegt allerdings darin, dass man sie nach den zur Verfügung stehenden Mitteln – sei es nun Material oder Maschinen – anpassen kann.
Die Bregenzerwaldbahn war mein Ziel und ich erreichte Bezau in Vorarlberg nach zweieinhalbstündiger Fahrt am Nachmittag. Schnell war der Bahnhof gefunden. Noch war Zeit, die Lokomotive eingehend zu betrachten. Ich hatte die bei den österreichischen Schmalspurbahnen noch heute in mehreren Exemplaren verbreitete Reihe U erwartet.
Im Jahr 1897, inmitten der prunkvollen Feierlichkeiten zum 60. Thronjubiläum von Königin Victoria, ereignete sich in der Solent-Meerenge ein Vorfall, der die maritime Welt nachhaltig verändern sollte. Während einer imposanten Flottenparade mit 165 Schiffen durchbrach ein kleines, ziviles Boot die Reihen der Kriegsschiffe und deklassierte mit seiner überlegenen Geschwindigkeit die gesamte britische Marine. Dieses kühne Manöver der „Turbinia“, des weltweit ersten Turbinenschiffs, markierte den triumphalen Einzug der Dampfturbine in die Schifffahrt und besiegelte das Ende der Ära der Dampfkolbenmaschine als primären Schiffsantrieb.
Der französische Industriepionier Marc Seguin baute 1829 die gleichnamige Lokomotive. Sie war eine sehr fortschrittliche Parallelentwicklung zu den Fahrzeugen, die George und Robert Stephenson in England herstellten. Marc Seguin, ein Neffe der Montgolfier-Brüder, verwendete wie Stephenson einen Kessel mit vielen Heizrohren.
Der Prospekt „Hobby und Freizeit 2025“ bietet auf 32 Seiten einen ausführlichen Überblick über alle lieferbaren Bücher und Baupläne rund ums Hobby. Ob Modellbau, Dampf- oder Heißlufttechnik – bestellen Sie den Prospekt kostenlos oder laden Sie ihn direkt unter dem Punkt "Downloads" herunter.
Die Ausgabe GARTENBAHNEN 03/2025 verbindet historische Lokomotiven, technische Detailanalysen und persönliche Reiseberichte für Dampflok-Enthusiasten. Ob Draisinenfahrt oder Profilpresse – diese Ausgabe bietet Modellbahnpraxis und Hintergrundwissen. Highlights der Ausgabe Porträt & Geschichte: Die Freiburger Postlok Dr. Wolfgang Baierl stellt eine besondere Lokomotive vor. USA in 14 Tagen für Dampflokfans – Teil 4 Abschluss der Reise-Serie von Bernd und Kilian Schmidt. Strade Ferrate San Sebastiano Guido Mattoli nimmt uns mit in eine italienische Bahnwelt. Werkbahn der Firma Georg Fischer +GF+ Franz Dossenbach mit einem Industrieporträt. Praxis & Technik: Die unendliche Geschichte der Loklaterne an der Modell-Lok „Tazzelwurm“ Wolfgang Wiegand berichtet über Herausforderungen im Modellmaßstab 184 mm. Die BR 98 „Kreuzspinne“ – System Meyer Lokomotivtechnik erklärt von Louis Patrick Ernst. Nachverdampfung – Fluch und Segen Beitrag von Siegfried Baum (†) zu einem komplexen Dampfthema. Werkstatt-Tipp: Abkant- und Profilpresse Teofil Holka liefert eine praktische Bauanleitung für die Werkstatt. Szene & Erlebnis: Das Draisinen-Erlebnis auf der Westerwälder Querbahn Udo Mannek über Fahrspaß abseits des klassischen Schienenverkehrs.
Mit der Freiburger Postlok sind wir wieder einmal beim historischen Grundtypus der zweiachsigen dieselbetriebenen Kleinlok gelandet, der sich bei Modellbahn-Fans aller Baugrößen auch heute noch ungebrochener Beliebtheit erfreut. Rechnet man die Feldbahnmaschinen dazu, liegt dieses Grundmuster mit der Achsfolge B bzw. Bo mit Sicherheit einer großen Mehrheit aller Triebfahrzeuge auf Parkbahngleisen zugrunde. Entwürfe und frühe Prototypen der Vorbilder stammen aus der Reichsbahnzeit ab den Dreißigerjahren des 20. Jahrhunderts. In mehreren Serien gingen fast gleichzeitig die Loks der Leistungsgruppe Eins und Zwei in die Produktion: Kö I und Kö II. Das K stand für Kleinlok, das kleine ö für ölmotorgetrieben. Spätere Exemplare der Leistungsgruppe II erhielten noch einen weiteren Buchstaben im Namen dazu: Köf bei Flüssigkeitsgetriebe, Ks bei Akku- („Speicher-“)Antrieb, Kbe bei Benzinmotor mit elektrischer Kraftübertragung. Und sogar ein Muster mit Dampfantrieb fehlte nicht: die Hochdruck-Dampfmotor-Kleinlokomotive von Henschel, geliefert 1934 an die Lübeck-Büchener Eisenbahn. So viel zu den frühen Wurzeln unserer hier gezeigten Vorbildmaschine.
Als Dampfmodellbauer im Bereich Gartenbahn ist man bestrebt, über das Vorbild, welches man für den Nachbau auserkoren hat, auch etwas Hintergrundwissen zu besitzen. Gerade Parkbahnlokomotiven der Spurweite 381 mm – das sind 15 englische Zoll – finden bei Eisenbahninteressierten vielfaches Interesse. Aus meiner Erfahrung allerdings ist es wohl so, dass die regelspurigen Dampfloks mehr Anziehungskraft zu besitzen scheinen. Parkbahnen werden zwar bewundert, jedoch als nicht ganz „ebenbürtig“ betrachtet.
Immer wenn ich enge Abkantungen oder kleine Profile für meine Dampfmodelle herstellte, musste ich bisher zeitaufwendig Schienen und Hilfsmittel anfertigen. Mir kam die Idee, eine Abkantpresse zu bauen. Natürlich kam ich erst nach vielen Experimenten auf ein zufriedenstellendes Ergebnis. Die Arbeitsweise dieser Presse ist mechanisch. Bewegt man den Hebel, so werden durch die Drehungen der Welle die zwei Exzenterscheiben nach unten bewegt. Sie drücken auf die zwei Rollen, die am Abkantschwert befestigt sind. Das Schwert wird nach unten bewegt und drückt am Ende in die Matrize, das Werkstück wird geformt. Bewegt man den Hebel nach oben, drücken die Federn das Schwert wieder hoch. Die Arbeitsbreite ist 200 mm. Stahlblech kann bis 0,8 mm gekantet werden. Kupfer, Alu und Messingblech habe ich bisher bis 1 mm bearbeitet.
Auf dem Weg vom südlichsten Zipfel Colorados nach Denver findet man diverse Relikte der früheren Schmalspurherrlichkeit, z. B. gibt es im Black Canyon of the Gunnison auf einem wegen Einstellung der Gunnison-Linie funktionslos gewordenen Eisenbahnviadukt ein kleines Zug-Ensemble mit Lok 278, recht fotogen mit den Felsen im Hintergrund. Eine Überraschung war die Colorado & Southern Nr. 71 in Central City, nebst Combine als Blickfang neben einem der zahlreichen Spielcasinos aufgestellt.
Manche würden es einen „Live Steam Circuit“ nennen, aber diejenigen, die es gebaut haben, und diejenigen, die es häufig besuchen, nennen es gerne eine „Live Steam Railway“, gerade weil es als solches konzipiert und erstellt wurde, und es funktioniert auch so. Tatsächlich verbindet die „Bergbahn“ zwei separate Stationen und eine Zwischenstation, die auf unterschiedlichen Höhen entlang einer atemberaubenden Landschaft liegen. Hügelige Gegend, umgeben von Olivenbäumen, im grünen Herzen Italiens: Umbrien.
Die Firma Georg Fischer AG Eisen- und Stahlwerke hatte die Bereiche Fittingherstellung, Großgussteile und halbautomatische Nebenbahnkupplungen in Schaffhausen (CH). Im Mühlental, das hinter dem Bahnhof Schaffhausen liegt, entstand im Laufe der Zeit eine Stahlgießerei für die Fittingherstellung, eine Tempergießerei und eine Leichtmetallgießerei. Dazu kamen im Ebnat noch eine Graugießerei und diverse Fabrikations- und Lagergebäude. Der interne Transport zwischen den verschiedenen Werkgebäuden und dem Güterbahnhof wurde mit Fuhrwerken ausgeführt. Um diese Aufgabe zu bewältigen, besaß die Firma Georg Fischer 1910 50 Pferde.
In GARTENBAHNEN 04/2023 wurde das bereits weit fortgeschrittene Projekt einer 5˝-Reproduktion dieser originalen B+B beschrieben. Das Vorbild wurde für die hügelige Bergbaustrecke der „Windbergbahn“ in der Nähe von Dresden entworfen.Zur Erinnerung: Das Meyer-System besteht aus zwei Motordrehgestellen, genau wie die heutigen Diesel- oder Elektrofahrzeuge. Die zwei Gruppen von zwei Zylindern sind Kopf an Kopf in der Mitte der Maschine angeordnet.Das Modell ist nun nach einer relativ schnellen Arbeit von vier Jahren fertiggestellt.
In der Ausgabe GARTENBAHNEN Ausgabe 4/2021 konnten wir aus einem authentischen Bericht einer Sonderkommission der DDR-Reichsbahn und mittels der bei der Stiftung Eisenbahn verwahrten Fotos vom Kesselzerknall der 03 1046 im Jahr 1958 eindrucksvoll berichten. Bereits im Stamm-Beitrag zum kaltgewalzten Kesselblech St 47 K (GB-Heft 3/2021) war von einem „geplatzten“ Kessel einer DB-01.10 im Henschel-Werk Kassel die Rede. Das Wort „geplatzt“ steht zu Recht, denn diese Panne passierte bei einer Kaltwasserdruckprobe!
Wir waren zu einem Draisinentag eingeladen, den es in dieser Form nicht zu kaufen gibt. Die Aktiven der „IG Westerwald-Querbahn e. V.“ hatten ein speziell für uns zugeschnittenes Programm zusammengestellt und mir damit persönlich einen Kindheitstraum ermöglicht. Dazu später mehr. Manuel Zimmermann, Eisenbahnbetriebsleiter der IWQ, hatte die Aktiven bei wolkenlosem Himmel und angenehmen Temperaturen zum gemeinsamen Arbeitseinsatz gerufen. Das Freischneiden der Bahnübergänge und Säubern der Spurrillen stand auf dem Tagesprogramm. Am Rande der Tätigkeiten wurden uns alle Draisinen des Vereins vorgestellt und einige Fahrten durchgeführt.
Es ist ein Karussell mit Reaktionsantrieb, wie man es von Knatterbooten kennt. Der Vortrieb entsteht dabei durch rhythmisches Ausstoßen und Ansaugen von Wasser in den beiden Rohren, die am Heck aus den Booten ragen.
Selbstfahrende Feuerspritzen waren zu Beginn des 20. Jahrhunderts bei der Brandbekämpfung selten. Die „bespannte“ Dampfspritze war die Regel. Die selbstfahrenden Ausführungen waren eine eigenständige Fahrzeugkategorie bei den Dampfselbstfahrern. Sie wurden nur von wenigen Spezialbetrieben hergestellt.
Nachdem wir das Museum der Seefahrt in Helsingør und zwei Dampfschiffe besichtigt hatten, stand immer noch das dänische Technikmuseum, auch in Helsingør, auf dem Zettel.