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Neugier ist eine der zentralen Antriebskräfte kindlichen Lernens. In der psychologischen Forschung wurden drei Ansätze entwickelt, die erklären, wann und warum Neugier entsteht: die Novelty Theory, die Information- Gap Theory und der Rational Account of Curiosity. In diesem Beitrag stellen wir diese Theorien vor, übertragen sie auf den schulischen Kontext und zeigen, wie Lehrkräfte und Pädagogen gezielt Neugier fördern können, um Lernprozesse zu unterstützen. Abschließend skizzieren wir offene Fragen für die zukünftige Forschung. InhaltsübersichtTitel: Neugier: Theorien und Implikationen für den SchulunterrichtAus dem Inhalt: Neugier < Wissenslücken < intrinsische Motivation < Grundschule, Lernen Teil der Gesamtausgabe Dieser Artikel ist Teil der Gesamtausgabe "Lehren & Lernen 4/2026: Neugier". Entdecken Sie hier alle weiteren Fachartikel und Materialien dieser Ausgabe.
Neugier wird als starke Motivation nach neuen Informationen und Wissen definiert und spielt eine zentrale Rolle für Lern- und Gedächtnisprozesse. Während zahlreiche Studien die Funktion von Neugier vor allem im Erwachsenenalter untersuchen, ist ihre Entwicklung über die Lebensspanne hinweg bislang weniger gut beschrieben. Die Forschung zeigt jedoch, dass Neugier bereits im Säuglingsalter beginnt und sich bis ins hohe Alter in unterschiedlichen Formen äußert: In der frühen Kindheit vor allem körperlich-emotional, im Schulalter stärker epistemisch und im Jugendalter, mit der Ausbildung stabiler Interessen, in zunehmend spezifischer Ausprägung. Diese entwicklungsabhängigen Veränderungen der Neugier sowie des neugierbasierten Lernens spiegeln sich auch in der neuronalen Reifung des Gehirns wider. Unabhängig vom Alter profitieren Kinder und Jugendliche zudem konsistent von neugierbasierten Lernzuständen. Sie lernen tiefer, erinnern sich besser und zeigen ein erhöhtes Explorationsverhalten, wenn Neugier geweckt wird. Um die Kraft der Neugier im Bildungswesen wirksam zu nutzen, sind jedoch konkrete, altersangepasst gestaltete Lerngelegenheiten notwendig, die neugierbasiertes Lernen gezielt anregen und unterstützen. InhaltsübersichtTitel: Die Entwicklung, Entstehung und der Nutzen von Neugier bei Kindern und JugendlichenAus dem Inhalt: Neugie < Lernen < Gedächtnisentwicklung < Bildung Teil der Gesamtausgabe Dieser Artikel ist Teil der Gesamtausgabe "Lehren & Lernen 4/2026: Neugier" Entdecken Sie hier alle weiteren Fachartikel und Materialien dieser Ausgabe.
Neugier gilt als zentraler Motor von Lernprozessen, wird jedoch häufig primär kognitiv betrachtet. Der vorliegende Beitrag führt die Idee der sogenannten Embodied Curiosity ein, die Neugier als Zusammenspiel von Körper, Emotion und (sozialem) Kontext beschreibt. Vor diesem Hintergrund diskutieren wir, wie sinnlich-motorische Erfahrungen Lernen strukturieren und vertiefen können. Von theoretischen Grundlagen aus Philosophie, Psychologie und Bildungswissenschaften leiten wir didaktische Ideen für die Gestaltung neugierförderlicher Lernräume ab. InhaltsübersichtTitel: Embodied Curiosity im Klassenzimmer. Wie verkörperte Neugier Lernen, Emotionen und Bewegung verbindetAus dem Inhalt: Embodied Curiosity < Embodied Cognition < Neugier < Bewegung < Lernen Teil der Gesamtausgabe Dieser Artikel ist Teil der Gesamtausgabe "Lehren & Lernen 4/2026: Neugier" Entdecken Sie hier alle weiteren Fachartikel und Materialien dieser Ausgabe.
Viele Kinder finden Mathematik langweilig und haben Schwierigkeiten beim Mathematiklernen. Gleichzeitig deuten aktuelle Theorien und Forschungsergebnisse darauf hin, dass Neugier durch das Bewusstwerden von Wissenslücken entsteht. In diesem Beitrag stellen wir eine experimentelle Studie vor, in der wir untersucht haben, ob – und wenn ja, auf welche Weise – Neugier beim Lernen rationaler Zahlen im Mathematikunterricht angeregt werden kann. Unsere Ergebnisse zeigen, dass die gezielte Veranschaulichung moderater Wissenslücken die Neugier fördert, was sich in einer erhöhten Bereitschaft zum Lesen von Lernmaterialien widerspiegelt. Damit liefern unsere Befunde Hinweise darauf, dass Theorien zur Neugier erfolgreich auf das Mathematiklernen übertragen werden können. InhaltsübersichtTitel: Wie lässt sich Neugier für Mathematik im Schulunterricht wecken?Aus dem Inhalt: Neugier < Wissenslücken < Motivation < Grundschule < Sekundarstufe < Mathematik < Lernen Teil der Gesamtausgabe Dieser Artikel ist Teil der Gesamtausgabe "Lehren & Lernen 4/2026: Neugier" Entdecken Sie hier alle weiteren Fachartikel und Materialien dieser Ausgabe.
Der Beitrag fragt nach dem durch Neugier affizierten Lernpotenzial von historisierenden Darstellungen in Themenparks für das historische Lernen im Geschichts- und Sachunterricht. Dazu werden Themenparkstudien vorgestellt und ihre Berührungspunkte mit der Rezeptionsgeschichte bzw. der Geschichtsdidaktik ausgewiesen. Neugier wird als Motivation betrachtet, die Besucher/innen dazu bewegt, sich den Unterhaltungsangeboten in Themenparks zuzuwenden, sowie Lernende dazu, (historische) Fragen zu stellen. Als Beispiel wird der Themenbereich Griechenland im Europa-Park in Rust nahe Freiburg vorgestellt. InhaltsübersichtTitel: Themenparks und NeugierAus dem Inhalt: Themenparks < Geschichtskultur < Historisches Lernen < Neugier Teil der Gesamtausgabe Dieser Artikel ist Teil der Gesamtausgabe "Lehren & Lernen 4/2026: Neugier" Entdecken Sie hier alle weiteren Fachartikel und Materialien dieser Ausgabe.
Unter dramatischen Umständen entstand im Nordirak eine Schule – „Our Bridge“ – für geflüchtete Kinder. Drei Masterstudierende der Universität Tübingen reisten auf eine Einladung hin an diese Schule. Sie erhoben zum einen Daten für ihre Masterarbeiten und folgten andererseits dem Auftrag, Empfehlungen für eine Weiterentwicklung der Schule zu geben. InhaltsübersichtTitel: „Ja, wir haben das halt auf die Bedürfnisse der Leute zugeschnitten, individuell.“Aus dem Inhalt: Bildung für Geflüchtete < School Development at Refugee Camps < Educational Governance < Schüler-Lehrer-Beziehung < Schulfunktionen < Leitbild schulischer Bildung < Master Schulforschung und Schulentwicklung Teil der Gesamtausgabe Dieser Artikel ist Teil der Gesamtausgabe "Lehren & Lernen 4/2026: Neugier" Entdecken Sie hier alle weiteren Fachartikel und Materialien dieser Ausgabe.
Bildungseinrichtungen stehen unter wachsendem Veränderungsdruck. Doch genau die Bedingungen, die Veränderung erfordern, erschweren sie. „Neugier“ kann dazu beitragen, diese Spannung zu bewältigen: Sie ermöglicht Reflexivität, verhindert institutionelles Erstarren und trägt Organisationsentwicklung als kollektiven Prozess. Am Beispiel des berufsbegleitenden Masterstudiengangs Bildungsmanagement an der Pädagogischen Hochschule Ludwigsburg wird gezeigt, wie Heterogenität in Lerngruppen Neugier als professionelle Ressource freisetzt. InhaltsübersichtTitel: Neugier als Ressource für Leitungsaufgaben in Bildungsorganisationen entwickelnAus dem Inhalt: Schulleitung < Wissenschaftliche Weiterbildung < Innovation < Lernen am Unterschied Teil der Gesamtausgabe Dieser Artikel ist Teil der Gesamtausgabe "Lehren & Lernen 4/2026: Neugier" Entdecken Sie hier alle weiteren Fachartikel und Materialien dieser Ausgabe.
Unterricht verlangt klare Führung und zugleich Offenheit für Lernprozesse. Trotz sorgfältiger Planung wird Lernen nicht immer unmittelbar sichtbar. Der Beitrag beleuchtet diese professionelle Balance und zeigt, wie der LernDialog Lehrkräfte unterstützt, Lernhandlungen differenziert wahrzunehmen. Seine dialogische Struktur verbindet Wahrnehmung und Handlung – fokussiert, reflektiert und entlastet. InhaltsübersichtTitel: Steuern reicht nichtAus dem Inhalt: LernDialog < Professionelles Handeln < Tiefenstrukturen< Unterrichtsplanung, Unterrichtsentwicklung Teil der Gesamtausgabe Dieser Artikel ist Teil der Gesamtausgabe "Lehren & Lernen 4/2026: Neugier" Entdecken Sie hier alle weiteren Fachartikel und Materialien dieser Ausgabe.
Der vorliegende Beitrag skizziert ein kohärentes Framework für die Tiefentransformation von Schulen hin zu einer zeitgemäßen Lernkultur. Ausgehend von den Erfahrungen der Alemannenschule Wutöschingen wird die Schmetterlingspädagogik nicht als statisches Modell, sondern als dynamisches Phasenmodell der Schulentwicklung vorgestellt. Im Zentrum der Argumentation steht die systemische Verzahnung von sechs strategischen Handlungsfeldern mit sieben operativen pädagogischen Hebeln. Dabei wird aufgezeigt, wie durch den Einsatz digitaler Hilfsmittel und strukturierter Kollaboration eine evidenzbasierte Schulentwicklung ermöglicht wird, die Lehrkräfte entlastet und Lernende zu autonomen Lernpartnern befähigt. Titel: Schulentwicklung from scratch: Wie Lernende und Lehrende mit der Schmetterlingspädagogik fliegen lernenAus dem Inhalt: kohärentes Framework für die Tiefentransformation für Schulen < zeitgemäße Lernkultur < Alemannenschule Wutöschingen < Schmetterlingspädagogik Teil der Gesamtausgabe Dieser Artikel ist Teil der Gesamtausgabe "Lehren & Lernen 3/2026: Verliebt ins Gelingen". Entdecken Sie hier alle weiteren Fachartikel und Materialien dieser Ausgabe.
Das Sozialunternehmen „Acker“ bringt mit Bildungsprogrammen wie der GemüseAckerdemie naturnahes Lernen an über 2.000 Lernorte im deutschsprachigen Raum. Kinder erleben auf dem Acker Selbstwirksamkeit, Verantwortung und Teamgeist und entwickeln Wertschätzung für Natur und Lebensmittel. Wirkungsberichte belegen positive Effekte auf Ernährungsverhalten, Naturverbundenheit und schulische Leistungen. Ziel ist es, Bildung für nachhaltige Entwicklung langfristig zu verankern. Titel: Bildung, die Wurzeln schlägtAus dem Inhalt: Bildungsprogramme wie GemüseAckerdemie bringt naturnahes Lernen an Lernorte < Kinder erleben Selbstwirksamkeit, Verantwortung und Teamgeist < positive Effekte auf Ernährungsverhalten, Naturverbundenheit und schulische Leistungen Teil der Gesamtausgabe Dieser Artikel ist Teil der Gesamtausgabe "Lehren & Lernen 3/2026: Verliebt ins Gelingen". Entdecken Sie hier alle weiteren Fachartikel und Materialien dieser Ausgabe.
Der Beitrag verbindet individuelle Transformationslogik der UNESCO mit der historischen Entwicklung der Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE). Auf Grundlage der einzelnen Schritte der Bildungstransformation wird gezeigt, wie sich BNE seit 1992 von einem normativen Bildungsansatz zu einem zentralen Rahmenkonzept der Nachhaltigkeitsagenda entwickelt hat. Titel: Bildung für nachhaltige EntwicklungAus dem Inhalt: individuelle Transformationslogik der UNESCO < Bildungstransformation < Nachhaltigkeitsagenda Teil der Gesamtausgabe Dieser Artikel ist Teil der Gesamtausgabe "Lehren & Lernen 3/2026: Verliebt ins Gelingen". Entdecken Sie hier alle weiteren Fachartikel und Materialien dieser Ausgabe.
Die Qualität des Bildungssystems steht zunehmend im Zentrum gesellschaftlicher Debatten. Sie werden häufig emotional, kontrovers und polarisierend geführt und sind von gegenseitigen Vorwürfen geprägt. Gleichzeitig stehen Schulen, Lehrkräfte und Verwaltung unter einem enormen Druck: die ansteigenden gesellschaftlichen Erwartungen, die zunehmende Heterogenität der Schülerschaft, der Fachkräftemangel in vielen Berufsfeldern, die Probleme mit der Digitalisierung und der KI und eine wachsende Bürokratisierung des schulischen Alltags. Zwischen traditionellen Verwaltungsstrukturen, wachsender Komplexität und pädagogischem Anspruch entsteht eine spürbare Kluft. Titel: Und jedem Anfang lieget ein Zauber inne ... Teil der Gesamtausgabe Dieser Artikel ist Teil der Gesamtausgabe "Lehren & Lernen 3/2026: Verliebt ins Gelingen". Entdecken Sie hier alle weiteren Fachartikel und Materialien dieser Ausgabe.
Im Artikel wird für ein vermehrtes pädagogisches Engagement für den Kindergarten und die Grundschule geworben. Kulturelle, sprachliche und medizinische Inklusion ist ohne eine pädagogische Wende nicht erreichbar. Titel: Frühkindliche Erziehung & Bildung – Ein Plädoyer für mehr bildungspolitisches Engagement Teil der Gesamtausgabe Dieser Artikel ist Teil der Gesamtausgabe "Lehren & Lernen 3/2026: Verliebt ins Gelingen". Entdecken Sie hier alle weiteren Fachartikel und Materialien dieser Ausgabe.
Unterricht wird häufig über Methoden und Maßnahmen reflektiert. Der Lern-Dialog setzt früher an: bei sichtbaren Lernhandlungen von Schüler/innen. Der Beitrag zeigt, wie eine strukturierte dialogische Reflexionsroutine Lehrpersonen unterstützt, Lernprozesse präzise wahrzunehmen, gemeinsam zu verstehen und daraus fokussierte nächste Schritte abzuleiten. Unterrichtsentwicklung wird so konsequent vom Lernen her gedacht – klar, entlastend und professionell fundiert. Titel: Wenn Lernen sichtbar wirdAus dem Inhalt: Lernhandlung von Schüler/innen < Lernprozesse wahrnehmen < Unterrichtsentwicklung Teil der Gesamtausgabe Dieser Artikel ist Teil der Gesamtausgabe "Lehren & Lernen 3/2026: Verliebt ins Gelingen". Entdecken Sie hier alle weiteren Fachartikel und Materialien dieser Ausgabe.
Der Beitrag zeigt, wie aus der Idee des „Abiturs im eigenen Takt“ eine bundesweite Bildungsinitiative wurde, die mit der Potsdamer Erklärung Impulse für ein zukunftsfähiges Abitur setzt. Die Initiative Flexible Oberstufe fordert politische Öffnungen für flexible Lernzeiten, vielfältige Prüfungsformate und individuelle Wege zum Abitur – als Beitrag zu mehr Bildungsgerechtigkeit und einer modernen, lernenden Bildungsrepublik. Titel: Vom „Abitur im eigenen Takt“ zur Flexiblen OberstufeAus dem Inhalt: bundesweite Bildungsinitiative < Impulse für zukunftsfähiges Abitur < flexible Oberstufe < vielfältige Prüfungsformate Teil der Gesamtausgabe Dieser Artikel ist Teil der Gesamtausgabe "Lehren & Lernen 2/2026 | Wege zum Abitur – Innovationsimpulse für die Zukunft". Entdecken Sie hier alle weiteren Fachartikel und Materialien dieser Ausgabe.
Das Schulwesen in Deutschland befindet sich in einer tiefen und schon seit langem anhaltenden Krise. Langsam lässt sich dieser Eindruck nicht mehr verbergen, auch wenn es Menschen, Behörden und Ministerien gibt, die sich – aus welchen Gründen auch immer – dieser Erkenntnis verschließen wollen. Allerdings sind die vielfältigen Symptome, von denen einige in einem ersten Schritt beschrieben werden, nicht mehr zu übersehen, auch die Folgen werden immer deutlicher in Erscheinung treten. Ein Vergleich zur Deutschen Bahn drängt sich auf.InhaltsübersichtTitel: Die Schullaufbahn neu konzipierenAus dem Inhalt: Teil der Gesamtausgabe Dieser Artikel ist Teil der Gesamtausgabe "Lehren & Lernen 2/2026: Wege zum Abitur – Innovationsimpulse für die Zukunft". Entdecken Sie hier alle weiteren Fachartikel und Materialien dieser Ausgabe.
So lautete eine unserer Forderungen (Visionen) in der Potsdamer Erklärung 2023: „Eine Lernarchitektur, die das Lernen allein, zu zweit, im Team, in kleinen oder großen Gruppen ermöglicht, in unterschiedlichem Lerntempo, auch zu variablen Zeiten“, die das handlungs- und projektorientierte Lernen fördert, ebenso wie interdisziplinäres, forschendes und vertieftes Arbeiten ermöglicht. Unmöglich? In der Tat, wenn man an einer Schulstruktur festhält, die fachliche Inhalte in fünfundvierzigminütigen Häppchen verabreicht, wenn man die Lehrkraft in den Mittelpunkt des Geschehens rückt und die Schüler/innen zu passiven Konsument/innen abstempelt.Titel: Wir brauchen eine neue Lernarchitektur!Aus dem Inhalt: Potsdamer Erklärung < Förderung von handlungs- und projektorientiertem Lernen < interdisziplinäres, forschendes und vertieftes Arbeiten Teil der Gesamtausgabe Dieser Artikel ist Teil der Gesamtausgabe "Lehren & Lernen 2/2026 | Wege zum Abitur – Innovationsimpulse für die Zukunft". Entdecken Sie hier alle weiteren Fachartikel und Materialien dieser Ausgabe.
Der Artikel beschäftigt sich mit der Frage, wie Individualisierung, Integration und Inklusion als Handlungsmodelle auf dem Weg zu einem zukunftsfähigen Abitur als Vorbild dienen können. Dabei werden die Besonderheiten der drei Modelle herausgearbeitet und sie dem traditionellen System der Oberstufe gegenübergestellt. Im Anschluss zeigt der Autor, welche konkreten Umsetzungsmöglichkeiten sich anbieten und auf welche Weise sie umgesetzt werden können. Im Zentrum steht dabei die Vermeidung von falschen Alternativen.InhaltsübersichtTitel: Individualisierung, Integration und Inklusion am Gymnasium. Nicht immer nur in Alternativen denkenAus dem Inhalt: zukunftsfähiges Abitur < Besonderheiten der drei Modelle < konkrete Umsetzungsmöglichkeiten Teil der Gesamtausgabe Dieser Artikel ist Teil der Gesamtausgabe "Lehren & Lernen 2/2026 | Wege zum Abitur – Innovationsimpulse für die Zukunft". Entdecken Sie hier alle weiteren Fachartikel und Materialien dieser Ausgabe.
Alternative Prüfungsformate gelten als Wegbereiter einer neuen Lernkultur. Doch sie sind nur die Spitze des Eisbergs. Damit sie tatsächlich Wirkung entfalten, muss sich auch die Tiefenstruktur von Schule und Unterricht verändern: Ziele, Curricula, Bewertungspraktiken, Feedbackkultur und Zeugnisformen. Erst wenn Lehrkräfte die Sinnhaftigkeit in einem alternativen Format erkennen und befähigt werden, den Wandel zu gestalten, kann die Transformation gelingen. Der Beitrag beleuchtet diese Zusammenhänge und zeigt, warum neue Prüfungsformate mehr als nur neue Aufgabenformate sind – sie sind Ausdruck einer neuen Bildungslogik.InhaltsübersichtTitel: Alternative Prüfungsformate – die Spitze des Eisbergs einer neuen Lernkultur: Warum sich Schule nicht nur an der Oberfläche, sondern in ihrer Tiefenstruktur verändern mussAus dem Inhalt: alternative Prüfungsformate < Ziele, Curricula, Bewertungspraktiken, Feedbackkultur und Zeugnisformen < neue Bildungslogik Teil der Gesamtausgabe Dieser Artikel ist Teil der Gesamtausgabe "Lehren & Lernen 2/2026 | Wege zum Abitur – Innovationsimpulse für die Zukunft". Entdecken Sie hier alle weiteren Fachartikel und Materialien dieser Ausgabe.
Die gymnasiale Oberstufe steckt im Innovationsstau. Lernen an zukunftsfähigen Kompetenzen bieten nur einzelne Leuchtturmschulen an. Wir fragen: Wie kann sich das ändern? Welche strukturellen Möglichkeiten eröffnet die KMK-Vereinbarung von 2024 z. B. für interdisziplinäre Bildung, selbstgesteuerte Lernkultur, flexible Prüfungsformate und individuelle Bildungswege? In den nächsten Monaten müssen die Länder ihre Verordnungen an die KMK-Vereinbarung anpassen. Wie können sie Rahmenbedingungen für eine neue Lernkultur schaffen? Erfolg erfordert Dialog und Mut aller Beteiligten. Dazu soll der Beitrag auffordern.InhaltsübersichtTitel: Chance für InnovationenAus dem Inhalt: interdisziplinäre Bildung < selbstgesteuerte Lernkultur < flexible Prüfungsformate < individuelle Bildungswege Teil der Gesamtausgabe Dieser Artikel ist Teil der Gesamtausgabe "Lehren & Lernen 2/2026 | Wege zum Abitur – Innovationsimpulse für die Zukunft". Entdecken Sie hier alle weiteren Fachartikel und Materialien dieser Ausgabe.
Die Digitalisierung der gymnasialen Oberstufe wirft zentrale Fragen auf: Wie können digitale Medien Lernprozesse sinnvoll unterstützen, statt sie nur zu digitalisieren? Aktuelle Veröffentlichungen (z. B. Potsdamer Erklärung, Bertelsmann Stiftung) und Praxisbeispiele betonen die Bedeutung von kritischer Medienkompetenz, kreativen Lernformaten und reflektiertem Einsatz digitaler Tools. Eine zukunftsfähige Oberstufe nutzt digitale Hefte, KI-gestützte Lernhilfen und hybride Prüfungsformate, um Selbstständigkeit und Kollaboration zu fördern. Entscheidend ist eine klare Vision: Digitalität als Werkzeug für tiefgründiges Lernen – nicht als Selbstzweck. Lehrkräfte, Schüler/innen und Eltern müssen gemeinsam gestalten, um analoge und digitale Lernwelten zu verbinden.InhaltsübersichtTitel: Digitalität nutzen und gestaltenAus dem Inhalt: Digitalisierung < Lernprozesse unterstützen < kritische Medienkompetenz < Kreative Lernformate Teil der Gesamtausgabe Dieser Artikel ist Teil der Gesamtausgabe "Lehren & Lernen 2/2026 | Wege zum Abitur – Innovationsimpulse für die Zukunft". Entdecken Sie hier alle weiteren Fachartikel und Materialien dieser Ausgabe.
Trotz neuer Fächer wie „Medienkompetenz und Informatik“ (BW ab 2025) scheitert die Umsetzung oft an fehlender Ausstattung, unzureichenden Fortbildungen und starren Prüfungsformaten. Echte Medienbildung braucht Zeit, Personal und Mut zur Reform.InhaltsübersichtTitel: Medienbildung oder Medienerziehung Teil der Gesamtausgabe Dieser Artikel ist Teil der Gesamtausgabe "Lehren & Lernen 2/2026 | Wege zum Abitur – Innovationsimpulse für die Zukunft". Entdecken Sie hier alle weiteren Fachartikel und Materialien dieser Ausgabe.
Jahrgangsübergreifendes Unterrichten (JÜ) in der Oberstufe bleibt trotz erprobter Konzepte in der Primarund Sekundarstufe I selten genutzt. Doch angesichts zunehmender Heterogenität und Flexibilisierungsbedarfe bietet es Potenziale: Peer-Lernen (ältere Schüler/innen als Mentor/innen), individuelle Förderung durch differenzierte Aufgaben („low floor – high ceiling“) und soziale Impulse durch gemischte Altersgruppen. Herausforderungen liegen in der curricularen Abstimmung, Leistungsbewertung und Organisation. Erfolg setzt klare Zielvereinbarungen, transparente Bewertungskriterien und Team-Teaching voraus. Ein Beispiel aus der Mathematik zeigt, wie gemeinsame Themenblöcke und methodische Weitergabe JÜ praktisch umsetzbar machen. Bei guter Planung stärkt JÜ Motivation, Lernkultur und Flexibilität in der Oberstufe.Inhaltsübersicht Titel: Jahrgangsstufenübergreifendes UnterrichtenAus dem Inhalt: Peer-Lernen < individuelle Förderung durch differenzierte Aufgaben < Teil der Gesamtausgabe Dieser Artikel ist Teil der Gesamtausgabe "Lehren & Lernen 2/2026 | Wege zum Abitur – Innovationsimpulse für die Zukunft". Entdecken Sie hier alle weiteren Fachartikel und Materialien dieser Ausgabe.
Das Lernformat „Alle ins Ausland“ (AiA) der Evangelischen Schule Berlin Zentrum (ESBZ) ermöglicht Schüler/ innen des 11. Jahrgangs ein dreimonatiges Lebens- und Lernprojekt im Ausland. Sie engagieren sich in sozialen, ökologischen oder kulturellen Projekten – von Biobauernhöfen bis zu Bildungsinitiativen – und finanzieren die Reise selbst. Begleitet durch Workshops, Peer-Berichte und Elterncoaches fördert AiA Selbstständigkeit, interkulturelle Kompetenz und Weltoffenheit. Nach der Rückkehr werden Erfahrungen reflektiert und im Schulalltag eingebracht. Das Projekt stärkt Persönlichkeitsentwicklung, Sprachkenntnisse und globale Perspektiven – ein Modell für transformatives Lernen. Die Welt muss man erfahren, um zu begreifen, wie bunt und vielfältig sie ist.InhaltsübersichtTitel: Lernformat: Alle ins Ausland (AiA) Aus dem Inhalt: Evangelischen Schule Berlin Zentrum < ermöglicht dreimonatiges Lebens- und Lernprojekt im Ausland < sozialen, ökologischen oder kulturellen Projekten< Engagement Teil der Gesamtausgabe Dieser Artikel ist Teil der Gesamtausgabe "Lehren & Lernen 2/2026 | Wege zum Abitur – Innovationsimpulse für die Zukunft". Entdecken Sie hier alle weiteren Fachartikel und Materialien dieser Ausgabe.
In diesem Artikel wird das Konzept vorgestellt, das eine Gruppe aus Vertreter/innen von evangelischen und katholischen Privatschulen aus Baden-Württemberg entwickelt hat, um im Rahmen des neuen G9 (BW) innovative Elemente umzusetzen. Die Idee, den Schüler/innen in der 11. Klassenstufe Lernräume außerhalb der Schule zu ermöglichen, wurde konsequent durchdacht und in schulische und organisatorische Rahmensetzungen eingebettet. Neben den Zielen, die durch dieses Konzept erreicht werden sollen, werden Hinweise zur Ausgestaltung und zu flexiblen Einsatzmöglichkeiten gegeben. Das Projekt trägt den Arbeitstitel „Raus-Zeit”.InhaltsübersichtTitel: Wenn Lernen rausgeht – Konzept für eine besondere Lernzeit in Klasse 11Aus dem Inhalt: evangelische und katholische Privatschulen < innovative Elemente < Lernräume außerhalb der Schule < schulische und organisatorische Rahmensetzung Teil der Gesamtausgabe Dieser Artikel ist Teil der Gesamtausgabe "Lehren & Lernen 2/2026 | Wege zum Abitur – Innovationsimpulse für die Zukunft". Entdecken Sie hier alle weiteren Fachartikel und Materialien dieser Ausgabe.
Das „Duale Gymnasium“ der Firma Heinrich Schmid verbindet Abitur mit handwerklicher Ausbildung und reagiert damit auf Reformbedarfe der gymnasialen Oberstufe. Ab Klasse 8 absolvieren Schüler/innen Praxisphasen in den Ferien, die durch digitale Lernformate ergänzt werden. Nach dem Abitur folgt die Gesellenprüfung als Maler/innen und Lackierer/innen. Eine Umfrage unter 38 Teilnehmer/innen zeigt: Die Doppelbelastung stärkt Motivation, Stressresilienz und Teamfähigkeit, ohne die schulischen Leistungen zu beeinträchtigen. Das Modell fördert ganzheitliche Bildung, bietet vielfältige Berufsperspektiven und dient als Vorbild für praxisnahe, individuelle Lernwege.InhaltsübersichtTitel: Duales GymnasiumAus dem Inhalt: Abitur mit handwerklicher Ausbildung < Praxisphasen in den Ferien < Gesellenprüfung nach Abitur < stärkt Motivation, Stressresilienz und Teamfähigkeit < Förderung von ganzheitlicher Bildung < vielfältige Berufsperspektiven Teil der Gesamtausgabe Dieser Artikel ist Teil der Gesamtausgabe "Lehren & Lernen 2/2026 | Wege zum Abitur – Innovationsimpulse für die Zukunft". Entdecken Sie hier alle weiteren Fachartikel und Materialien dieser Ausgabe.
Politische Bildung und Demokratiebildung in der Schule stehen vor der Herausforderung, jungen Menschen demokratische Kompetenzen zu vermitteln, ohne die Widersprüchlichkeit politischer Realität zu vernachlässigen. Besonders im Kontext politischer Beteiligung erfahren Schüler/innen neben Selbstwirksamkeit auch Zurückweisung, Machtasymmetrien und normative Spannungen. Solche Ambiguitätserfahrungen sind kein Defizit, sondern konstitutiv für politische Lernprozesse in einer pluralen Demokratie. Der Beitrag stellt den Ansatz Service-Learning/Lernen durch Engagement als eine Methode vor, die solche Erfahrungen pädagogisch fruchtbar macht. Es wird aufgezeigt, wie Service-Learning Lerngelegenheiten für demokratisches Engagement schafft, Ambiguitätstoleranz fördert und insbesondere durch strukturierte Reflexion zur Entwicklung von Demokratiekompetenzen beiträgt. Abschließend werden praxisorientierte Empfehlungen für die Umsetzung im schulischen Kontext formuliert.InhaltsübersichtTitel: Ich dachte, wir machen PolitikAus dem Inhalt: Politische Bildung < Demokratiebildung < demokratische Kompetenzen < Ambiguitätserfahrungen < Service-Learning/Lernen < Demokratiekompetenzen Teil der Gesamtausgabe Dieser Artikel ist Teil der Gesamtausgabe "Lehren & Lernen 1/2026 Demokratie gestalten". Entdecken Sie hier alle weiteren Fachartikel und Materialien dieser Ausgabe.
Die Beteiligung von Schüler/innen ist zu einem Schlüsselbegriff für Veränderungen in der Leistungsbeurteilung geworden. Wir zeigen an zwei Schulbeispielen aus dem Netzwerk der Preisträgerschulen des Deutschen Schulpreises auf, in welcher Weise Jugendliche an der Planung ihres Lernens beteiligt werden, wie sie Rückmeldungen mitbestimmen, ihre Lernaktivitäten auswerten und sich in neuer Prüfungskultur erproben. Die Leistungsbeurteilung überwindet dann die begrenzte Notengebung. Differenzierung, Kommunikation, Verantwortungsübernahme und Mitbestimmung der Lernenden können angstfreie Räume für Leistungsnachweise öffnen.InhaltsübersichtTitel: Leistungen für und mit Schüler/innen beurteilenAus dem Inhalt: Leistungsbeurteilung < Lernaktivitäten auswerten < neue Prüfungskultur < Mitbestimmung Teil der Gesamtausgabe Dieser Artikel ist Teil der Gesamtausgabe "Lehren & Lernen 1/2026 Demokratie gestalten". Entdecken Sie hier alle weiteren Fachartikel und Materialien dieser Ausgabe.
Wie soll Demokratielernen im Politikunterricht aussehen? Was sind Gelingensbedingungen für guten und wirksamen Politikunterricht? Diese Fragen stehen im Mittelpunkt des Beitrags. Anders als andere Unterrichtsfächer beschränkt sich das Unterrichtsfach Politik nicht auf den Erwerb von Kompetenzen, sondern hat vor allem politische Urteilsbildung zum Ziel und soll zu politischer Mündigkeit führen. Befragte Expert/innen leiten aus Theorie, Empirie und Unterrichtserfahrung praxisorientierte Möglichkeiten für die Gestaltung eines Politikunterrichts ab, der dem Demokratielernen verpflichtet ist.InhaltsübersichtTitel: Demokratielernen im Politikunterricht. Was wirkt?Aus dem Inhalt: Unterrichtsfach Politik < politische Urteilsbildung als Ziel < politische Mündigkeit Teil der Gesamtausgabe Dieser Artikel ist Teil der Gesamtausgabe "Lehren & Lernen 1/2026 Demokratie gestalten". Entdecken Sie hier alle weiteren Fachartikel und Materialien dieser Ausgabe.
Eine politische Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) zielt darauf ab, die politische Dimension von Nachhaltigkeit zu betonen und Lernende zur kritischen Analyse sowie aktiven Gestaltung einer demokratischen Gesellschaft zu befähigen. Dabei geht es nicht nur um die Vermittlung von Wissen über ökologische, ökonomische und soziale Zusammenhänge, sondern auch um ein kritisches Hinterfragen von Machtstrukturen sowie ein Verständnis von gesellschaftlichen Aushandlungsprozessen. Sie betont dabei die Notwendigkeit politischer Maßnahmen für eine nachhaltige Entwicklung, um gemeinschaftliche gesellschaftliche Transformationen zu ermöglichen und zu gestalten.InhaltsübersichtTitel: Was bedeutet politische Bildung für nachhaltige Entwicklung?Aus dem Inhalt: politische Dimension von Nachhaltigkeit zu betonen < kritische Analyse < ökologische, ökonomische und soziale Zusammenhänge < kritisches Hinterfragen von Machtstrukturen Teil der Gesamtausgabe Dieser Artikel ist Teil der Gesamtausgabe "Lehren & Lernen 1/2026 Demokratie gestalten". Entdecken Sie hier alle weiteren Fachartikel und Materialien dieser Ausgabe.
Im Beitrag wird das Potenzial von Spieldesign und Spielen für Demokratie lernen erörtert. Mit „Snaddering“ (Davis & Schwarz 2019, 2020) wird eine einfache, analoge Methode vorgestellt, mit der Laien mit wenig Materialien in kurzer Zeit Brettspiele erfinden, gestalten und spielen können. Zudem werden Einblicke in das digitale Game Design mit Hilfe Künstlicher Intelligenz und dem kostenlosen Open-Source-Tool Twine gegeben, mit dem interaktive Spiel- und Lernarrangements entwickelt werden können. Beide Vorgehensweisen eignen sich für den Schulkontext sowie die außerschulische politische Bildung, können genauso aber auch in anderen Bereichen (u. a. Soziale Arbeit) mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen wie auch generationenübergreifend zur Anwendung kommen.InhaltsübersichtTitel: Spielend Demokratie lernen Teil der Gesamtausgabe Dieser Artikel ist Teil der Gesamtausgabe "Lehren & Lernen 1/2026 Demokratie gestalten". Entdecken Sie hier alle weiteren Fachartikel und Materialien dieser Ausgabe.
Die rechtsextremen Reden von Björn Höcke werden beispielhaft mit Schüler/innen kritisch linguistisch analysiert und auf ihre Wurzeln hin befragt. Die Untersuchung zeigt deutlich die ideologischen Hintergründe auf, um hierdurch Möglichkeiten für Schüler/innen zu eröffnen, sich selbsttätig ein Bild von Höckes Ideologie und deren Wurzeln zu machen. So können sie sich ein reflektiertes Urteil bilden und einen Schritt zur eigenen Mündigkeit starten.InhaltsübersichtTitel: Rechtspopulistische Rede entlarvenAus dem Inhalt: Rechtspopulistische Reden kritisch analysieren < ideologische Hintergründe aufdecken < reflektiertes Urteil bilden Teil der Gesamtausgabe Dieser Artikel ist Teil der Gesamtausgabe "Lehren & Lernen 1/2026 Demokratie gestalten". Entdecken Sie hier alle weiteren Fachartikel und Materialien dieser Ausgabe.
Blume interpretiert die gegenwärtige Vor-Urteilslage aus der aktuellen Bedrohungslage von Jüd/innen seit dem 7. Oktober 2023 – auch in Deutschland. Er verweist auf Vor-Urteile, die tief in vielen sozialen Milieus verwurzelt sind, vor dem Gaza-Konflikt.InhaltsübersichtTitel: Antisemitismus vor und nach dem 7. Oktober 2023 – eine Gefahr für unsere gesamte Demokratie Teil der Gesamtausgabe Dieser Artikel ist Teil der Gesamtausgabe "Lehren & Lernen 1/2026 Demokratie gestalten". Entdecken Sie hier alle weiteren Fachartikel und Materialien dieser Ausgabe.
Die Jahresinhaltsverzeichnisse der einzelnen Jahrgänge der Fachzeitschrift Lehren & Lernen (auswählbar über die Optionen) geben einen Überblick über alle Themen, Autoren und Fachartikel. Sie können das jeweilige Jahresinhaltsverzeichnis direkt über den Reiter Downloads herunterladen.
Die UN-Kinderrechtskonvention bietet mit ihren Schutz-, Förder- und Beteiligungsrechten für die Gestaltung von Schule und Unterricht einen normativen Kompass für Verantwortliche in der Administration, Lehrpersonen und weiteres pädagogisches Personal. Über die Beteiligungsrechte wird beispielsweise der Grundsatz verfolgt, dass Kinder als Subjekte wahrgenommen und in alle Entscheidungen eingebunden werden, die sie betreffen. Integriert man dieses Prinzip (gedanklich) in die alltägliche Schulpraxis, dann ergeben sich hieraus in der hierarchisch organisierten Institution Schule Spannungsfelder für die gesamte Organisation, aber auch für die alltägliche Praxis. Spannungsfelder, die sich aus der Beachtung aller drei Rechtsbereiche ergeben, werden in diesem Beitrag exemplarisch diskutiert.InhaltsübersichtTitel: Kinderrechte als Weg für pädagogische Freiheit und VerantwortungAus dem Inhalt: UN-Kinderrechtskonvention < Gestaltung < Unterricht < Kinder < Schulpraxis < Spannungsfelder Teil der Gesamtausgabe Dieser Artikel ist Teil der Gesamtausgabe "Lehren & Lernen 6/2025: Pädagogische Freiheit – Spannungsfelder und Chancen". Entdecken Sie hier alle weiteren Fachartikel und Materialien dieser Ausgabe.
Der Beitrag entfaltet Freiheit im Kontext der schulischen Inklusion. Die im Inklusionsdiskurs marginale Reflexion von Freiheit als Bedingung von Inklusion wird auf der Basis von fünf philosophischen Freiheitsverständnissen vorgenommen und auf die Praxis des gemeinsamen Lernens bezogen. Dabei werden Voraussetzungen und Chancen von Freiheitsaspekten für Lehrende und Lernende im Blick auf Freiheitsrechte, Diskriminierungsfreiheit, Selbstbestimmungsfreiheit, Handlungs- und Kommunikationsfreiheit sowie Bedürfnisfreiheit herausgearbeitet.InhaltsübersichtTitel: Freiheit in der schulischen Inklusion Aus dem Inhalt: Freiheit < schulische Inklusion < Diskurs < Freiheit < Voraussetzungen und Chancen < Freiheitsrechte < Diskriminierungsfreiheit < Selbstbestimmungsfreiheit < Handlungsfreiheit < Kommunikationsfreiheit < Bedürfnisfreiheit Teil der Gesamtausgabe Dieser Artikel ist Teil der Gesamtausgabe "Lehren & Lernen 6/2025: Pädagogische Freiheit – Spannungsfelder und Chancen". Entdecken Sie hier alle weiteren Fachartikel und Materialien dieser Ausgabe.
Pädagogische Freiheit innerhalb der vorhandenen Vorgaben wird oft im Schulalltag als eine Balance zwischen Willkür und Pflichterfüllung wahrgenommen. Dabei unterliegt die Ausübung der pädagogischen Freiheit der professionellen pädagogischen Haltung mit einem hohen Anspruch an den beruflichen Ethos. Mit Blick auf die Schüler/innen ist die pädagogische Freiheit von einer Ethik der Menschlichkeit bestimmt, verbunden mit der Zielsetzung: die bestmögliche Erziehung und Bildung für alle Schüler/innen zu erreichen und mit einer qualifizierten und zukunftsorientierten Bildungsarbeit die Gesellschaft zu unterstützen.InhaltsübersichtTitel: Pädagogische Freiheit verbunden mit Herausforderung und GrenzenAus dem Inhalt: pädagogische Freiheit innerhalb begrenzter Vorgaben < professioneller pädagogischer Haltung < bestmögliche Erziehung und Bildung Teil der Gesamtausgabe Dieser Artikel ist Teil der Gesamtausgabe "Lehren & Lernen 6/2025 – Pädagogische Freiheit". Entdecken Sie hier alle weiteren Fachartikel und Materialien dieser Ausgabe.
Die Entwicklung zu Mündigkeit und Selbstständigkeit kann als breiter bildungspolitischer wie pädagogischer Konsens angesehen werden. Am Beispiel der Neugestaltung eines Seminars an einer Pädagogischen Hochschule in der Schweiz zeigt dieser Beitrag auf, was es heißen kann, wenn Dozierende Verantwortung abgeben und mehr Partizipation von Studierenden vorsehen. Zur Selbst- und Mitbestimmung gesellt sich Verantwortung. Diese kann, wie der folgende Beitrag zeigt, auch in Lehr-/Lernkontexten zu mehr Freiheit führen, aber auch Herausforderungen mit sich bringen.InhaltsübersichtTitel: Verantwortung im Unterricht abgeben und Freiheiten nutzenAus dem Inhalt: Verantwortung an Schüler/innen abgeben < Selbst- und Mitbestimmung Teil der Gesamtausgabe Dieser Artikel ist Teil der Gesamtausgabe "Lehren & Lernen 6/2025 – Pädagogische Freiheit". Entdecken Sie hier alle weiteren Fachartikel und Materialien dieser Ausgabe.
Wie kann in der Schule die Beurteilungspraxis demokratisiert werden? Dieser Beitrag zeigt, wie Lehramtsstudierende die summative Beurteilung ihrer Leistung mitbestimmen können. Sie erleben dabei Demokratisierungsprozesse in einem existenziellen Kontext. Die Erkenntnisse aus diesem Aktionsforschungsprojekt weisen darauf hin, dass eine solche Beurteilungspraxis grundsätzlich möglich ist, jedoch von allen Beteiligten einiges abverlangt.InhaltsübersichtTitel: Beurteilungsprozesse partizipativ aushandelnAus dem Inhalt: summative Beurteilung mitbestimmen < Demokratisierungsprozess < Aktionforschungsprojekt Teil der Gesamtausgabe Dieser Artikel ist Teil der Gesamtausgabe "Lehren & Lernen 6/2025 – Pädagogische Freiheit". Entdecken Sie hier alle weiteren Fachartikel und Materialien dieser Ausgabe.
Die Kinder- und Jugendhilfe hat sich in den vergangenen 20 Jahren im außerunterrichtlichen Bereich von Ganztagsschulen etabliert. Zu ihren zentralen Prinzipien gehört die Freiwilligkeit, die sowohl auf die Frage der Teilnahme an den Angeboten zielt, als auch darauf, wie diese inhaltlich gefüllt werden. Im Beitrag wird thematisiert, wie die Rahmenbedingungen der Ganztagsschulen diese Freiwilligkeit begrenzen und die Kinderund Jugendhilfe damit vor ein Dilemma stellen.InhaltsübersichtTitel: Freiwilligkeit als pädagogisches PrinzipAus dem Inhalt: Teilnahme an Angeboten < Rahmenbedingungen Teil der Gesamtausgabe Dieser Artikel ist Teil der Gesamtausgabe "Lehren & Lernen 6/2025 – Pädagogische Freiheit". Entdecken Sie hier alle weiteren Fachartikel und Materialien dieser Ausgabe.
Im 21. Jahrhundert sind Schulen zur kontinuierlichen Weiterentwicklung gezwungen. Schulentwicklungsprozesse verliefen jedoch oft schleppend und mit geringer Nachhaltigkeit. Dieser Beitrag untersucht das Spannungsfeld zwischen pädagogischer Freiheit und dem deputatsbasierten Arbeitszeitmodell als zentrale Faktoren. Es wird argumentiert, dass pädagogische Freiheit als Motor für Innovationen dient und gleichzeitig pädagogische Verantwortung impliziert.InhaltsübersichtTitel: Schulentwicklung zwischen pädagogischer Freiheit und überkommenem ArbeitszeitmodellAus dem Inhalt: Schulentwicklungsprozess < pädagogischer Freiheit < Arbeitszeitmodell Teil der Gesamtausgabe Dieser Artikel ist Teil der Gesamtausgabe "Lehren & Lernen 6/2025 – Pädagogische Freiheit". Entdecken Sie hier alle weiteren Fachartikel und Materialien dieser Ausgabe.
Im Rahmen der kulturellen Bildung bietet das Fach Kunst die Möglichkeit, emotionsbasierte Lernräume zur Klimakrise zu gestalten, indem über das Medium Bild die komplexe Wirklichkeit in partizipativen und erforschenden Lernprozessen auf einer ästhetischen Ebene begreifbar gemacht wird. Das Projekt mit dem Arbeitstitel Mit der KlimaBilderBox bestärkende Zukunftsperspektiven fördern eröffnet Lernenden einen künstlerisch-kreativen Zugang zur Klimakrise und ihren Klimaemotionen und soll in verschiedenen Settings des Bildungssystems verankert werden.InhaltsübersichtTitel: Mit der KlimaBilderBox in eine positive Zukunft Aus dem Inhalt: Klimabildung > Kunstunterricht > Fotografie > emotionsbasiertes Lernen > ästhetisches Lernen > kulturelle Bildung > Klimaemotionen > Klimaresilienz Teil der Gesamtausgabe Dieser Artikel ist Teil der Gesamtausgabe "Lehren & Lernen 6/2025: Pädagogische Freiheit – Spannungsfelder und Chancen". Entdecken Sie hier alle weiteren Fachartikel und Materialien dieser Ausgabe.
Theoretische und empirische Erkenntnisse zeigen, dass die Schulkultur einen Dreh- und Angelpunkt der Schulentwicklung darstellt. In diesem Beitrag wird die Schulneugründung der SiG Bildungszukunft beschrieben, die von der zu etablierenden Schulkultur her entwickelt wurde. Im Beitrag wird das Konzeptelement „Stark im Leben“ exemplarisch vorgestellt. Das Vorgehen zeigt sowohl den Weg als auch die Vorteile auf, Schulkulturen gezielt zu implementieren.Stichwörter: Schulkultur, Schulneugründung, Oberflächen- und Tiefenstrukturen, Schlüsselkonzepte
Die ERS zeigt, wie in „bestehenden Rahmenbedingungen“ mit kooperativer Anstrengung eine schülerorientierte Bildung gelebt werden kann. Verschiedene Möglichkeiten werden aufgezeigt und durchbuchstabiert.Stichwörter: Leitbild: Offenheit, Partizipation, Kooperation, Rahmenbedingungen, Schulgebäude, neues und smartes Lernen: TheA, Roter Salon, LEBEN, Lernentwicklungsberichte statt Noten
Im Gespräch mit der Schulleitung gelingt ein Blick hinter die Kulissen der gelingenden Schulkultur und deren Kommunikationsstrukturen. Die Öffnung der Schule ermöglicht Teilhabe der Schüler/innen auf vielen organisatorischen und kommunikativen Ebenen. Erstaunlich die Öffnung und Erweiterung des pädagogischen Blickwinkels zugunsten der Lernerfolge der Schüler/innen und Lehrer/innen. Ein Leuchtturm inmitten turbulenter schulischer Umgebung.Stichwörter: Ankommen in der Schule, Inklusion, Profilbildung, Lernatelier: individuelles/kooperatives Lernen, Lernkaskade
Eine Grundschule ohne Noten arbeitet mit Kompetenzrückmeldungen und einem reformpädagogisch-neuronalen Mindset für eine individuell-differenzierte Schüler/innen-FörderungStichwörter: verbale Rückmeldung statt Noten, Entgrenzung der Klassen, Individualisierung und Differenzierung, multiprofessionelle Kooperation
Im Artikel wird gezeigt, welche Bedeutung und Vorteile Tiere für das Schul-Leben haben.Stichwörter: Tiere in der Schule, Wirkungen, Schüler/innen-Tätigkeiten, Motivation
In immer mehr Schulen weltweit wird der Hund als Co-Pädagoge und Unterstützung im Unterricht eingesetzt. Der Schulhund fördert nicht nur eine entspannte Lernatmosphäre, sondern hilft auch dabei, emotionale und soziale Kompetenzen der Schüler/innen zu stärken. Insbesondere bei Kindern mit Ängsten oder sozialen Herausforderungen spielt der Hund eine Schlüsselrolle als Vertrauensquelle und „Eisbrecher“. Der Labrador „Balou“ ist ein gutes Beispiel dafür, wie Tiere als pädagogischer Begleiter im Schulalltag wirken und die Schüler/innen in ihrer persönlichen und sozialen Entwicklung unterstützen können.Stichwörter: Schulhund als Co-Pädagoge, Kommunikation mit Hund, positive Auswirkung auf Kinder